Aus der Presse (Quelle: NRZ):

 
SV Ringenberg setzt auf einen Trainer-Neuling | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Das Team des SV Ringenberg (hinten, v.l.): Matthias Kacar, Matthias Hauschild, Tobias Bergkemper, Nico Juretzko, Hoschem Hosseini, Marius Scholz, Simon Touzri; (Mitte, v.l.): Co-Trainer Tobias Neuhaus, Kevin Schützendübe, Dariusz Zych, Bastian Peters, Tobias Peters, Manfred Kaczmarski, Daniel Schleising, Luca Noppeney, Daniel Puckert, Trainer Christian Böing; (vorne, v.l.) Matthias Langert, Niklas Waterkotte, Philip Stephan, Nicolai Thimm, Matthias Nienhaus und Niklas Franzkowiak.

Foto: Diana Roos


Christian Böing hat seine Torwarthandschuhe beiseite gelegt, der 32-Jährige trainiert nun den Fußball-B-Ligisten SV Ringenberg.

Bereits zu Beginn der vergangenen Saison hatte Christian Böing seinen Abschied vom Fußballfeld angekündigt sowie die Trainer-B-Lizenz erworben. „Und einen schöneren Abgang als mit einem Aufstieg, den hätte ich mir nicht wünschen können“, sagt der ehemalige Keeper des neuen Bezirksligisten SV Haldern. Er bedauert es überhaupt nicht, nach fünf Jahren im Lindenstadion nun dort nicht auch die Bezirksliga zu erleben, sondern als Trainer beim SV Ringenberg in der B-Liga zu beginnen.Die Bezirksliga wäre in der Vita des 32-Jährigen auch nichts Besonderes. Böing stand beim 1. FC Bocholt, dem 1. FC Kleve und dem SV Hönnepel-Niedermörmter bereits in zahlreichen Spielzeiten in der Verbands- und Oberliga im Tor. Den „Kulturschock“, von diesem semi-professionellen Bereich in die Kreisliga zu wechseln, habe er bereits im ersten Jahr in Haldern hinter sich gebracht. Mir war früh klar, dass ich die Trainerlaufbahn einschlagen möchte. "Bei vielen Dingen bin ich lockerer geworden und ich habe sehr viel von Jürgen Stratmann in Haldern gelernt“, sagt Böing, der in Ringenberg Nikolay Glouhtchev ablöst, der dort zwei Jahre an der Linie agierte. Als Co-Trainer fungiert Tobias Neuhaus, den Böing aus Halderner Zeiten kennt. Auch Stürmer Daniel Rudolph steht wegen seiner Knieprobleme nur noch bei großer personeller Not für das Feld zur Verfügung und möchte sich eher im Trainerteam engagieren. Der Kader der Schwarz-Weißen, der sich nach dem Aufstieg in den letzten drei Spielzeiten in der B-Liga von Rang zehn über Platz fünf zuletzt bis auf Rang drei in der Abschlusstabelle verbessert hat, ist weitgehend zusammengeblieben. Neu dazugekommen ist Matthias Kacar vom SV Spellen. Mit Hoschem Hosseini hat der SV Ringenberg einen Flüchtling integriert, der auch noch in der A-Jugend spielen könnte. Für den Polen Dariusz Zych ist der SVR ebenfalls der erste Verein in Deutschland. Niklas Franzkowiak steigt nach einer Pause wieder ein. Alle mitgezählt haben wir einen Kader von 25 Leuten. Allerdings fallen da einige Spieler noch längerfristig aus“, erzählt Christian Böing, der mit Luca Noppeney (Kreuzbandriss) vorerst gar nicht planen kann. Simon Touzri plagt sich trotz OP nach einer Knochenabsplitterung immer noch mit Problemen im Fußgelenk herum, bei Niko Juretzko „nervt“ seit Monaten der Rücken. Die sportlichen Ziele möchte Christian Böing nicht an einem Tabellenplatz festmachen. „Natürlich wollen wir auch wieder gerne oben mitspielen. Aber für den Aufstieg kommen in dieser ausgeglichen Liga für mich die Hälfte der Mannschaften in Frage“, so der gebürtige Reeser. „Es gibt viele 50:50-Spiele und es gehört auch Glück mit Verletzungen oder Sperren dazu, um am Ende oben zu stehen.“ Für den Trainernovizen ist es besonders wichtig, die positive sportliche Entwicklung im fußballerischen Bereich fortführen. „Meine Spieler sollen aktiv und mutig sein und Spaß am Fußball haben“, sagt Christian Böing. 

Der Kader

Tor: Philip Stephan, Nicolai Thimm.
Abwehr: Tobias Bergkemper, Tobias Peters, Daniel Puckert, Marius Scholz, David Pasz, Matthias Hauschild, Manfred Kaczmarski, Bastian Peters, Kevin Schützendübe.
Mittelfeld: Niklas Franzkowiak (nach Pause), Nico Juretzko, Matthias Langert, Matthias Nienhaus, Daniel Schleising, Luca Noppeney, Niklas Waterkotte, Dariusz Zych (zugezogen aus Polen).
Angriff: Simon Touzri, Ahmet Özdas, Philipp Klemme, Daniel Rudolph, Matthias Kacar (SV Spellen), Hoschem Hosseini (Jugend).


Als Coach einer „digitalen Generation“ hat Böing mit seiner Mannschaft natürlich auch eine Whatsapp-Gruppe. „Für manche organisatorischen Dinge ist es praktisch, wobei mir im Verein auch viele Dinge abgenommen werden“, so der 32-Jährige. „Aber Nachrichten schreiben ersetzt niemals das persönliche Gespräch. Und die eher unangenehmen Entscheidungen kommen ja noch, wenn es mit der Meisterschaft losgeht. “Nicht dazu zählt die Torwartfrage, denn die war mit Stammkeeper Philip Stephan schnell beantwortet. Christian Böing, der in seiner aktiven Zeit einen Kreuzbandriss und einen Sehnenriss in der Schulter auskurieren musste, möchte sich voll und ganz auf sein neues Amt an der Linie konzentrieren.

Andreas Nohlen

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